Mein Tipp für lichtarme Zeiten

Mein Tipp für lichtarme Zeiten

Sammel Lichtmomente: Fang die Sonne ein.

Ich bin diese Tage – du weißt es, wieder viel draußen gewesen. Zum Einen, weil ich einige Projekte habe, über die ich gründlich nachdenken musste und zum Anderen, weil ich einfach jeden jeden jeden Tag raus muss.

Es tut mir einfach nicht gut, drin zu bleiben.

Dabei habe ich dir diesen Sonnenmoment auf dem Bild eingefangen. Ist das nicht ein Traum aus Licht und Wärme? Es war nicht warm an jenem Morgen. Aber die Blätter so wunderbar sonnengelb:

Sie haben das Licht eingefangen.

Die Wärme des Sommers und des Frühjahrs, so als wollten uns die Blätter die Wärme der vergangenen Jahreszeiten bewahren. Was bewahrst du in deinen Erinnerungen auf? Was spendet dir Wärme und Licht, wenn es gerade eine anstrengende, dunkle Zeit ist?

Mir hilft eben jene Selbstfürsorge, von der ich eingangs schrieb.

Ich geh eben raus. Zuerst. Früh.

Bevor ich mich den Kunden widme, bevor ich für meine Mitarbeiter da bin. Eben vorher. Weil das mein Sonnenspeicher ist, auch wenn es regnet. Mit meinen Kunden gehe ich raus, dann meist noch ein zweites Mal an jenem Tag.

Wir reden, wir schweigen. Wir laufen.

Und dann haben wir den Kopf frei. Oft kommen so Sätze wie: “Das das so einfach geht!” “Das habe ich noch nie so gesehen.” “Ich hab’s!” Diese Sätze, die nehm ich mir dann mit auf meine Speicher-Dankbarkeitsecke. Und dann, wenn es mal holpert und ich nicht genau weiß, warum ich mache, was ich mache, dann hole ich diese Sonnenmomente wieder raus.

Leg sie mir auf den Schreibtisch und freue mich an ihrem Licht.

Dann erinnere ich mich – an den Sommer, an das Frühjahr, den herrlichen Herbst, meine Kunden, mein Team. Und ich habe wieder Lust und Kraft. Ich schnuppere den Duft des Herbstes. Den Geruch des Sommers und die Frische des Frühjahrs, des Aufbruchs und ich geh los, weiter Lichtmomente sammeln. 

Was du tun kannst, wenn du eine Veränderung in deinem (Geschäfts-)Leben brauchst 

Was du tun kannst, wenn du eine Veränderung in deinem (Geschäfts-)Leben brauchst 

Was du gegen das kleine Nagen in deinem Herzen tun kannst.. 

Du kennst das: Es gibt Zeiten im Leben, da hast du keine Zeit nachzudenken, warum du hier auf der Welt bist.  Schaffst es einfach nicht, darüber zu sinnieren, was noch kommt und was du noch beizutragen hast.

Viel zu busy

Du machst deine Sache, ziehst vielleicht Kinder groß, baust dein Haus und / oder Business auf und bist einfach viel zu beschäftigt damit, zu überleben. Dann gibt es Phasen, die sind ruhig und laufen reibungslos. Die Kinder sind erwachsen geworden, Huch, so schnell! Geschäftlich läuft alles Bestens. 

Und doch ist da ein kleines Nagen in deinem Herzen.

Ein leises Anklopfen an deine Brust, von innen. “Was kommt noch? Kann ich noch was geben?”, flüstert es. Du setzt dich hin. Denkst nach. Ja, was kommt noch? Wo willst du hin? Und was ist es, was du willst?

Du weißt es nicht. 

Genau das ist bei mir der Zeitpunkt gewesen, an dem ich zuerst Fasten und dann Pilgern gegangen bin. Pilgern. Laufen. Mich einlassen auf eine Situation, die immer wieder neu ist, einlassen auf andere Menschen.

Auf andere Lebensentwürfe und Ideen. Auf Fragen, die das Leben und andere Menschen stellen.

Ich habe für dich das Pilgern, die Reise zu sich selbst in den Businesscontext gestellt und du entwickelst mit mir beim Laufen Ideen für deine Zukunft.

Reizvoll? Du kannst aber nicht so lange weg?

Musst du nicht. Ich habe den gesamten Prozess des Pilgerns mit Vorbereitung, Pilgerbegleitung und Pilgerreise in ein ganzes Jahr gepackt, das dein Leben verändern wird. Am Ende des Jahres weißt du, was du willst. Bist die ersten Schritte, begleitet von mir als Mentorin, schon gegangen und weißt im Business, was genau dir die Kunden bringt, die du haben möchtest.

Du schwebst durchs Leben.

Du bist reifer und weiser geworden. Hast Menschen getroffen, wenn auch nur kurz, die dich nachhaltig beeindruckt haben. Ein Team ist entstanden, auf das du auch nach dem Jahr zurückgreifen kannst. Freunde. Eine enge Verbindung. Ein Jahr mit mir. Sechs Live-Treffen – zum Pilgern an den schönsten Orten Deutschlands. An verlängerten Wochenenden. Und Jana an deiner Seite. Schreib mir.

Ich bin für dich da und begleite dich als guter Freund und Mentor in dein neues Leben.

Die erste, die es wusste!

Die erste, die es wusste!

Interview mit Cornelia Heinz – Erfinderin der ErfolgsTempel-Methode für Unternehmerinnen

Es war eine Mail, die Cornelia Heinz ganz tief in mein Herz führte. Eine Mail, die so warmherzig, ehrlich und ergreifend geschrieben war, dass ich Gänsehaut bekam, als ich sie las. Ich schrieb spontan zurück, besser gesagt, es schrieb mich.

Erstes Treffen

Schnell war ein erstes Treffen verabredet. Ich erfuhr die Geschichte von Conny. Und war ein weiteres Mal tief beeindruckt. Und – unter uns gesagt – mich beeindruckt nicht so sehr viel.

Aber ich lerne unglaublich gern von klugen und inspirierenden Menschen. Schon das erste Gespräch – in dem es bei weitem nicht nur um geschäftliche Dinge, sondern auch um unsere Geschichte als Frauen, Mütter, Unternehmerinnen ging, war so voller Informationen gespickt, dass ich gar nicht anders konnte, als diese Dinge umzusetzen.

Sie wusste es als erste

Cornelia Heinz war es auch, die als erste von meinem Traum erfuhr, so viel zu reisen wie möglich, Achtsam zu sein im Alltag und trotzdem ein erfolgreiches Geschäft zu führen. Es ist jetzt so. Ich darf halbtagspilgern, du liest darüber in diesem Blog. Daher bin ich riesig froh, meine Freundin und Unternehmensberaterin Cornelia Heinz hier im Interview zu haben:

Das Interview

Jana: Conny, Du wusstest als erste von meinem Traum, mein Business von jedem Ort der Welt aus, steuern und ausüben zu können und hast die Grundlagen dazu mit deiner klugen, cleveren und einfühlsamen Beratung gelegt. Warum sollte jeder Unternehmer eine Vision haben? Warum ist das so wichtig?

Conny: In meinen Augen hat jeder Unternehmer eine Vision, sonst wäre er nicht Unternehmer, würde kein eigenes Ziel verfolgen, würde sich nicht mit seinem Business verwirklichen wollen, das heißt, für mich bedeutet, Unternehmer sein, nach seiner eigenen Vision zu leben.

Der rote Faden

Nur manchmal ist das so, dass man das einfach nicht weiß oder erst im Nachhinein den roten Faden findet, der einen zu der Vision leitet. Eine Vision ist für mich ein Leitstern, der ganz oben über deinem Unternehmen, deinem Leben steht und der dir die Orientierung gibt. Ich glaube gerade in der heutigen Zeit, in der sich alles so schnell ändert, ist es wichtig, zu wissen, wo dein Leitstern ist und wo du hinschauen musst, damit du auf deinem Weg bleibst.

Jana: Liebe Conny, immer, wenn wir uns sehen oder hören, fragst du zuerst nach dem aktuellen Stand. Wie ist dein Leben? Wo stehst du gerade? Du sagst, das machst du mit jedem deiner Klienten. Warum ist dir das so wichtig, bevor es an die harten unternehmerischen Fakten geht?

Conny: Meine allererste Coaching-Ausbildung war personenzentrierte Gesprächsführung. Dort habe ich gelernt, dass man all die Dinge, die man mitnimmt, z. B. Dinge aus dem Alltag, die gerade passiert sind, wie kleine Barrieren zwischen dem stehen, was man eigentlich gerade bearbeiten will und dem, was gerade dran ist.

Ankommen als Prinzip des Gespräches

Conny: Es ganz wichtig, anzukommen. Die Grundlagen für das Coaching baust du, indem man die kleinen Befindlichkeiten thematisiert. Meist sind sie mit einem Lächeln ganz schnell fort und man kommt dann in die Ruhe, um an den wahren Themen zu arbeiten. Und deswegen ist es mir immer wichtig zu wissen, was steht gerade an, was beschäftigt dich, was tust du gerade. Denn wenn dort etwas ist, das aktuell so wichtig ist, dass du den Kopf nicht frei hast, müssen wir da erst mal schauen. Das ist für mich Zeit- und Prioritätenmanagement.

Halbtagspilgern für Unternehmer

Jana: Ich weiß inzwischen, dass es viele, viele Menschen gibt, die auch halbtagspilgernd leben wollen, also eine gesunde Mischung aus Arbeiten, Rückzug, aus Anspannung und Schaffen und aus Abenteuer und Unterwegssein haben möchten. Das passt ja auch ein bisschen in die künftige Arbeitswelt, die sich erheblich von der Welt unterscheidet, die wir z.T. heute noch vorfinden. Was rätst du? Womit sollen diese Menschen anfangen?

Conny: Der Anfang ist immer am schwersten. Der allererste Schritt ist die Entscheidung, die du oder deine Leser treffen müssen: Ja, ich will anders sein, ich will anders leben, ich will mehr ich sein. Und mit dieser Entscheidung kommen die Lösungen.

Kuscheljacke?

Als wir zusammengesessen haben und du mir gesagt hast: „Ich kann mir das gar nicht erlauben. Was sollen den meine Kunden denken, wenn ich da in Kuscheljacke im Wohnwagen mit denen unterwegs bin, mit ihnen telefoniere?“ Und du hast dir da ganz viele Gedanken gemacht: „Was denken die über mich, denken die, dass ich nicht mehr die Expertin bin?“

Unternehmerin mit Kuscheljacke und Rucksack

Wir haben festgestellt: „Nein, es ist genau anders herum!“ Die Leute sagen: „Oh, wie cool, du kriegst das hin, du machst das!“ Und du bist in deinem Expertenstatus sogar noch gestiegen. Als erstes haben wir die Idee fixiert, wie genau du arbeiten willst. Was brauchst du, damit du so arbeiten kannst? Und wir haben dann geschaut, was du unternehmen, verändern und anpassen musst, damit du dann auch auf die Reise gehen kannst.

Ich glaube, das ist auch ein Prozess, zu entscheiden, was man mitnehmen will, welche Hindernisse es gibt. Dann räumt man diese Dinge auf und findet Lösungen. Diese sind ja heutzutage mit den digitalen Möglichkeiten sehr vielfältig und man kann losgehen.

Agile Gefühle

Jana: Bei aller Agilität. Du gehörst zu den Unternehmerinnen, die offen mit ihren Gefühlen umgehen, die immer mutiger voran gehen und auch mal Schwäche öffentlich zulassen und zugeben. Das finde ich ganz, ganz stark. Denn es macht dich authentisch. Woher nimmst du den Mut, das zu tun?

Conny: Diese Frage haut mich jetzt etwas aus den Socken, weil ich vor kurzem erzählt habe, wie es mir geht, dass es mir gerade körperlich nicht so gut geht, dass ich eine Pause, einen Rückzug brauche. Es ist natürlich im alltäglichen Bild einer toughen Unternehmerin schwierig, auch den verletzlichen Menschen zu zeigen. Ganz ehrlich: meistens ist es für mich wesentlich schwieriger und kraftraubender, eine Fassade aufrechtzuhalten und aus diesem Grund tue ich es einfach.

Mutig

Ob es dazu Mut braucht? Keine Ahnung, für mich braucht es mehr Mut und Kraft, es versteckt zu lassen. In all den Beratungen, bei denen ich mit den Kundinnen im Gespräch war, durfte ich feststellen, dass gerade die, die so stark da stehen, gleichzeitig auch sehr verletzlich sind.

Was Besonderes entsteht

Wenn man mit diesen Menschen von Mensch zu Mensch spricht und sich zeigt, entsteht so viel Neues, so viel Tolles, so viel Wärme, so viel Stärke und das macht es besonders. Vielleicht fällt es mir deswegen so einfach, das zu zeigen, weil ich es auch bei so vielen anderen Frauen, vor allem auch bei Unternehmerinnen und auch Unternehmern sehe, dass hinter dieser „Ja, ich kann alles“-Fassade ein Mensch steckt. Jeder dieser Menschen will ab und an auch mal in den Arm genommen werden und dafür muss er sich auch zeigen.

Ja, ich glaube, dass macht es aus, zu sagen, „hey ich bin Mensch“. Ich kann hier sein und es ist mein Ziel, immer mehr ich selbst zu sein und den Mut und die Kraft zu haben, als ICH sichtbar zu sein.

Jana: Liebe Conny, danke. Nimm uns doch einmal kurz mit in dein Leben. Wo stehst du gerade? An welchen Projekten arbeitest du? Und wie kann man dich erreichen?

Conny: Ja, jetzt ist ja mein neues Buch online. Wir haben ja zusammengesessen, zusammengeschrieben, seit drei Monaten ist es auch im Buchhandel erhältlich und ich bin total stolz.

Der Erfolgstempel

Es geht um den Erfolg in dem Erfolgstempel, dass eigene Business so zu bauen, dass ich mich wohl damit fühle und der Tempel mir und meinen Visionen dient. Mit dieser Botschaft möchte ich gerne rausgehen!

Es wird Lesungen geben und kleine und große Workshops dazu. Mein Ziel ist es, gerade Frauen und Unternehmerinnen sowie auch Unternehmer, die mehr „echt“ sein wollen, auf diesem Weg zu unterstützen ein Business so aufzubauen, dass es zu ihnen gehört.

Daneben passieren noch so viele tolle Sachen, die auf dem Weg entstehen, ja, ich bin total gespannt darauf, was in ein, zwei Jahren alles so passiert. Ich bin ja inzwischen auch Speakerin, stehe auf großen Bühnen, möchte gerne mal in einem Stadion auf der Bühne sein, um 20.000/30.000/50.000 Menschen zu begeistern. Das ist vielleicht einer meine größten Träume.